Sterbe- und Trauerbegleitung

 

Das alltägliche und letztendliche „Stirb und Werde“

Nicht nur viele Ärzte sondern auch viele andere Menschen empfinden das Sterben oder den Tod als persönliches Versagen. Dabei ist wohl nichts in unserem Leben so sicher, als dass wir eines Tages sterben werden und wir, wie ein jedes erschaffene Wesen in der Natur, vergänglich sind. Verluste, Sterben und Tod werden individuell empfunden und dabei ist es ein großer Unterschied, ob ein alter Mensch vom Leben satt und müde Abschied nimmt oder ein junger bzw. mitten im Leben stehender Mensch. Jeden Tag nehmen wir Abschied – von einem Stück Papier, einem Strauss verblühter Blumen, einem alten Kleidungsstück, von Gedanken und Vorstellungen. Und jedes Mal wird dabei etwas Neues geboren. Wenn ein uns nahe stehender Mensch stirbt, merken wir meistens an den Reaktionen unserer Umwelt, wie sehr das Thema Sterben noch ein Tabu-Thema ist; Bekannte meiden uns und nicht selten werden wirkliche Freunde rar. Der Umgang mit dem Abschied von einem Menschen und mit der eigenen Trauer wirft neue Fragen auf – oftmals bleiben die alten sicher geglaubten Sichtweisen nicht bestehen.

 

Auch das Sterben und der Tod finden in einer ganzheitlichen Naturheilkunde ihren natürlichen Platz. Sei es im alltäglichen „Stirb und Werde“ oder im Sterben als letzten Lebensakt. Durch meine mehrjährige Erfahrung als Hauspflegerin ist mir die würdevolle Begleitung sterbender Menschen ein besonderes Anliegen geworden. Durch meine mehrjährige heilpraktische Berufserfahrung und Lebenserfahrung im Umgang mit trauernden Menschen gewinne ich täglich Einblick in die Vielzahl von Ausdrucksmöglichkeiten nicht gelebter Trauer oder nicht gelebten Abschieds – und damit des noch nicht möglichen Neubeginns, der das geistige Erbe des Verstorbenen einverstanden annimmt und im Leben weiter trägt. Ich berate und begleite in der Finalpflege, gebe Aussegnungen oder Seelengeleite, vermittle an alternative Bestattungsunternehmen, gestalte Bestattungszeremonien und Trauerheilungsrituale.